Weihbischof Eleganti hat Recht

Was Corona mit dem Sündenfall zu tun – und warum Gesundheit nicht zum Götzendienst taugt

Berlin, 14.März 2020

Weihbischof Marian Eleganti kannte ich bisher nur als singenden Gottesmann, der Sanftmut ausstrahlt und Gitarre spielt.

Er ist neben dem mutigen Churer Bischof Huonder der einzige, der die katholische Wahrheit über die Schweizer Berge bis nach Deutschland aussprach.

Es lohnt sich sein gutes Wort im Video zu hören: https://www.youtube.com/watch?time_continue=50&v=VpojupcS-2U&feature=emb_logo

 

Noch heute werde ich ihm einen Brief schreiben, um meinen Dank auszusprechen. Und ab heute bete ich für ihn!

 

­­­­­­­­­­­­­­­———————————————-

Meine eigenen Gedanken zum Thema Corona, Sünde und Tod:

  1. Allgemeines zu Sündenfall und Tod

 

Wir Menschen sterben. Wir alle. Nicht wir alle zusammen. Jeder für sich allein.

Schon am Anfang der Bibel lehrt uns die Bibel, dass der Tod nicht von Anfang an war. Am Anfang war das ewige Leben mit Gott im Paradies.

Wir Menschen wollen mit Adam mehr: wir wollen alles, nämlich so sein wie Gott.

Es ist die Vergötzung des Wissens: nicht Stückwerk darf sie sein, nein, alles muss es sein.

Grenzenloses Wissen.

Gott setzte nach dem Sündenfall des Menschen, wie Gott sein zu wollen, eine Grenze: den Tod.

Und durch den Tod kam der Fluch: Krankheiten.

Und dann kam auch Corona.

Alle Menschen stehen unter dem Fluch der Sünde. Weil wir Böses tun, müssen wir den Lohn der Sünde tragen: den Tod.

Gott will den Tod des Menschen nicht: er schenkte ihm die freie Entscheidung für das Leben.

Wer sich von der Sünde ab und zu Gott wendet, wird einmal ohne Tod und Krankheit zu ihm in das Paradies im Himmel zurückkehren.

 

  1. Gott will das Heil des Menschen

Bedenken wir bei allen Diskussionen immer, dass Gott immer gut ist und immer gut handelt. Er machte den Menschen als sein Ebenbild: und der Mensch war „sehr gut“(Gen 1)

Der Sündenfall war nicht eine Idee Gottes, sondern des Menschen.

 

  1. Gott will Liebe

Gott ließ Satan gewähren, indem er Eva verführen durfte. Er hätte Satan stoppen können, umso den Sündenfall zu verhindern.

Gott liebt den Menschen und will seine freie Entscheidung, um in Freiheit geliebt zu werden. Echte Liebe ohne Freiheit ist nicht möglich.

 

  1. Gott lässt die Freiheit zum Bösen zu

Zur freien Gottesliebe gehört auch die Möglichkeit, nicht zu lieben bzw. etwas Anderes als Gott.

Die Möglichkeit, andere Geschöpfe zu lieben oder die Selbstliebe ohne Rückbindung an Gott, ist immer gegeben.

Jedenfalls hier auf Erden in unserer Geschöpflichkeit.

 

  1. Gott lässt den Tod und die Krankheiten zu

Das Böse, das wir Menschen tun, ist wirklich Böse. Und böse Taten verdienen Strafe. Und schon sind wir bei Corona.

Geradezu unheimlich kommt diese Seuche, fast im biblischen Sinne eine Plage, auf uns zu. Alle Sünder verdienen den Tod.

 

  1. Gott hat mit jedem einzelnen Menschen einen Plan

Weil wir alle früher oder später sterben müssen, kann niemand behaupten, ein Corona-Toter hätte den Tod hier und jetzt verdient.

Wir alle sind Sünder und haben den Tod verdient. So wie Gott den Tod durch Krankheiten zu lässt, hat er dennoch für alle Menschen einen speziellen Plan.

Wer mit dem einen Finger auf andere weist, auf den weisen seine eigenen vier Finger zurück.

Sinnvoll ist es allerdings, Buße zu tun, um mit Jesus Christus den Tod zu überwinden.

Hinterlasse einen Kommentar