Die Butter vom Brot klauen

Deutschland in der Nacht

Berlin, 24.Februar 2024

In Deutschland kennen wir das Sprichwort, wenn einer dem anderen die Butter vom Brot klauen will. Damit ist gemeint, dass uns jemand nicht nur ein Haar krümmen möchte, sondern uns letztlich ans Leben will.

 

Denn die Butter auf dem Brot macht es nicht nur bekömmlich, sondern ist für das Leben unabdinglich.

Ohne Butter schmeckt das Brot nicht. Und ohne Fett sterben wir. Das Brot alleine reicht eben nicht.

 

Wer heute an Deutschland denkt, der muss unwillkürlich überlegen, ob die Deutschen noch bei Sinnen sind, wenn sie zulassen, dass ihnen die Butter vom Brot geklaut wird.

 

 

  1. Atomkraft

Man mag darüber streiten, ob es sinnvoll ist, Atomkraftwerke zu betreiben. Manche Länder haben gute und weniger risikoreiche Alternativen, z.B. Wasserkraftwerke in Norwegen oder Sonnenenergie in den Wüsten Afrikas.

 

Deutschland hat seit Jahrhunderten ein den Deutschen schmerzhaft bewusstes Ressourcenproblem: wir haben eine gute Industrie und bisher gut ausgebildete Menschen, aber wenig Rohstoffe.

Wer nicht auf die heimische Kohle setzen will, muss andere Energieträger, z.B. Gas, importieren.

 

Mitten in der weltweiten Energiekrise ist Deutschland seit dem 15.April letzten Jahres von einem Energieexporteur zu einem Importeur geworden, denn an diesem Stichtag wurden die letzten Atomkraftwerke ohne jede Not abgeschaltet. Zwar konnte der Atomstrom teilweise ausgeglichen werden, aber er fehlt als Grundlast, also als dauerhaft vorhandener Strom.[1]

 

In Deutschland gab es keine Massenproteste gegen die Abschaltung, ganz im Gegenteil. Die Deutschen sind ein Volk, das an Wunderwaffen wie Wärmepumpen, Wind und Sonne glaubt, nicht an ein Risiko, mit dem sie dauerhaft leben müssten.

 

Die Blut-und-Boden-Ideologie, die ebenfalls vom Nationalsozialismus gepflegt wurde, hält fröhliche Urstände.

Industrie und Technik ist rational und den Deutschen nur bedingt verständlich.

 

 

  1. Die Wehrpflicht

‚Staatsbürger in Uniform‘, das war die Absage an den preußischen Militarismus, mit seinem Kadavergehorsam.

Die wunderbare Idee, die eigenen Landsleute nicht nur mit guten Waffen auszurüsten, sondern mit viel wichtigerem Handwerkszeug, nämlich einem Wertegerüst, wurde letztlich ad acta gelegt.

Der Grundgedanke der ‚Inneren Führung‘[2] wird nicht mehr gelebt, wenn die deutsche Armee letztlich aus bezahlten Söldnern besteht, die sich für Geld zusammenschießen lassen.

 

Aber welcher Deutsche ist schon bereit, sein Leben in einer Armee zu riskieren, die Munition für zwei Tage hat?[3]

 

 

  1. Flüchtlinge

Während die eigene Bevölkerung kein Recht auf eine funktionierende Vaterlandsverteidigung hat, leistet sich der deutsche Staat 2023 eine Finanzierung von Flüchtlingen in Höhe von knapp 50 Milliarden Euro.[4]

Die ehemalige Kanzlerin nannte die Deutschen einmal ‚diejenigen, die schon länger hier leben‘. Ihre Definition des deutschen Volkes ist: „‚Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt‘“[5].

 

Geld gehört also allen Menschen, unabhängig vom demokratischen Willen der Mehrheit der Staatsbürger, die darüber bestimmen, wer dazu gehören darf und wer nicht.

 

 

  1. Warschauer Pakt und NATO: Ukraine

Das alte Block-Denken führte dazu, andere Länder in Einflusszonen einzuordnen. Der Kalte Krieg war klar über Grenzziehungen definiert. Mitten durch Deutschland und seine Hauptstadt führte eine Grenze, ja eine Mauer.

 

Länder haben berechtigte Sicherheitsinteressen, auch Länder, in denen das Volk nicht herrscht. Es ist eine Eigenart des Kalten Krieges, nicht mehr im Sinne der Interessen des eigenen Volks zu denken, sondern im Sinne von übergeordneten Machtblöcken.

 

So wie Russland trotz der Diktatur Putins berechtigte Sicherheitsinteressen hat, so hat Nordamerika trotz der Gerontokratie Bidens und Trumps ebenfalls solche.

 

Ob es demokratisch ist, den Nordatlantischen Pakt seit dem Ende des Kalten Krieges aufrechtzuerhalten, muss gefragt werden.

Ob die NATO ein hohler, kostspieliger Papiertiger ist, der nur blenden kann, ist die Frage.

 

Ein guter russischer Politiker, der jetzt im Exil lebt, urteilt: „Es ist eine Tatsache, dass niemand Nato-Piloten haben möchte, denn die wissen nicht, wie man kämpft. Die Ukrainer wollen Nato-Waffen, mit deren Hilfe sie den Himmel zumachen können. Fliegen können sie selber.“[6]

 

 

  1. Fazit

Warum also lassen sich die Deutschen die Butter vom Brot klauen? Weil sie aufgehört haben zu denken. Und warum denken sie nicht mehr? Weil sie keine Werte haben. Und warum haben sie keine Werte? Weil sie gottlos sind.

 

Das Grundgesetz beruht auf der Grundlage christlicher Werte.

[1] Vgl. Deutschland – Stromhandel bis Januar 2024 | Statista (abgerufen am 24.2.24).

[2] Vgl. Die Innere Führung – das Wertegerüst der Bundeswehr (abgerufen 24.2.24).

[3] Vgl. Bundeswehr: Munition für zwei Tage (faz.net) (abgerufen am 24.2.24).

[4] Vgl. Flucht und Migration kosten dieses Jahr fast 50 Milliarden Euro – WELT (abgerufen am 24.2.24).

[5] Angela Merkel: „Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt“ – WELT (abgerufen am 24.2.24).

[6] Chodorkowski: Ein Gespräch über Russland, Putin und die Ukraine (nzz.ch) (abgerufen am 24.2.24).

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