Schwester Faustynas ‚Tagebuch‘
Berlin, 19.Juli 2025
Meine absolute Lieblingsheilige ist Schwester Faustyna Kowalska, die nach der allerseligsten Jungfrau Maria größte weibliche Heilige ist.[1]
Seitdem ich katholisch bin, weiß ich: katholische Heilige sind die größten und schönsten Menschen, die sich auf Gottes Erdboden finden – besser geht es nicht!
Jeden Abend, kurz bevor ich das schönste Liebeslied Mariens, das Salve Regina, singe, lese ich zwei Seiten aus dem wunderbaren ‚Tagebuch‘ der Schwester aus dem polnischen Krakau.
Das ‚Tagebuch‘ ist sicher das beste Buch der katholischen Mystik, das viele Lehrwahrheiten des Christentums enthält.
Die polnischen Mitschwestern habe das ‚Tagebuch‘ vorzüglich übersetzt, es ist glanzvoll editiert worden mit vielen guten Fotos im Schweizer Parvis-Verlag und dort für nur 34 Euro erhältlich: Tagebuch | Parvis-Verlag – religiöse Buchhandlung
Eindrücklich schildert im ‚Tagebuch‘ Schwester Faustyna wie sie ein Engel Gottes in die Abgründe der Hölle führt.
Dies geschieht nicht aus Neugierde, sondern uns Menschen zur Warnung, damit wir uns von unseren Sünden bekehren.
Im Folgenden gebe ich einige Zitate aus dem Abschnitt 741 aus dem ‚Tagebuch‘ wieder.
„Das ist ein Ort großer Qual, seine Fläche ist fürchterlich groß.“
Sie schildert die Qualen einzeln:
- „die erste Qual, die die Hölle ausmacht, ist der Verlust Gottes“
- „die zweite – der unablässige Gewissensvorwurf“
- „die dritte – dass sich diese Los niemals mehr verändert“
- „die vierte Qual – das Feuer, das die Seele durchdringen wird, ohne sie zu zerstören, das ist eine schreckliche Qual; es ist ein rein geistiges Feuer von Gottes Zorn entzündet“
- „die fünfte Qual – ständiges Dunkel und ein furchtbar stickiger Geruch; obgleich es dunkel ist, sehen sich die Teufel und die verdammten Seelen gegenseitig; sie sehen alles Böse anderer und auch ihr eigenes“
- „die sechste Qual – ist die unablässige Gesellschaft des Satans“
- „die siebente Qual ist die furchtbare Verzweiflung, der Hass gegen Gott, Lästerungen, Verfluchungen, Schmähungen“
„Das sind Qualen, die alle Verdammten gemeinsam leiden, doch das ist noch nicht das Ende. Es gibt noch besondere Qualen für Seelen, nämlich Qualen der Sinne. Womit die einzelne Seele gesündigt hat, damit wird sie auf furchtbare, nicht zu beschreibende Weise gepeinigt. Es gibt fürchterliche Höhlen und Abgründe der Peinigung, wo sich eine Qual von der anderen unterscheidet.“
Und: „Der Sünder soll wissen, dass er mit dem Sinnesorgan die ganze Ewigkeit lang gepeinigt werden wird, mit dem er sündigt.“
Und: „Eines konnte ich bemerken, dort sind meistens Seelen, die nicht an die Hölle geglaubt hatten.“
Lieber Jesus, bekehre du uns und rette uns vor der ewigen Verdammnis! Amen.
[1] Vgl. Maria Faustyna Kowalska – Wikipedia (abgerufen am 19.7.25).
