In Memoriam Reinhold George

Am Grabe eines großen Christen Berlin, 4.November 2024 Gestern war es wieder soweit: meine Gebete für die Familie meines Lieblingschristen, Reinhold George.     Ein Mann Damals war die Berliner Republik noch jung, sieben Jahre alt, als derjenige starb, der ein Mann war. Der bisher einzige echte Mann in meinem Leben.   Ein Mann ist einer, der eine Überzeugung gewonnen hat, die lebenswichtig ist, so … In Memoriam Reinhold George weiterlesen

Im deutschen Interesse?

Die FAZ zum Ukraine-Krieg Berlin, 18.August 2024 Sehr geehrte Herren Müller und Veser, soeben habe ich mich gerade vergewissert, ob das Motto der FAZ, eine „Zeitung für Deutschland“ herausgeben zu wollen, sich geändert hat. Nein, in der gestrigen Samstagsausgabe steht es noch Schwarz auf Weiß. Nun reibe ich mir nicht nur die müden Augen, sondern versuche zu verstehen, wem folgende Sätze wohl dienen könnten:   … Im deutschen Interesse? weiterlesen

Offener Brief an Lidl

Ihre Einkaufswagen in meinen Steglitzer Wohnviertel Berlin, 5.5.2024 Sehr geehrte Damen und Herren, heute Morgen gegen 9 Uhr 30 nach dem Gottesdienst brachte ich sechs Ihrer Einkaufswagen in Ihren Lidl-Supermarkt (Birkbuschstr.54, 12167 Berlin) zurück, die sich zwischen den Hausnummern 24 bis 37 der Birkbuschstraße in Fahrtrichtung Lidl eingefunden hatten.   Im Planquadrat Hindenburgdamm / Albrechtstraße habe ich es mit seit 2020 zur Aufgabe gemacht, dem … Offener Brief an Lidl weiterlesen

Warum ich gerne Deutscher bin

Romantik, Ordnungsliebe, Gründlichkeit, Naturverbundenheit und Gesundheitsvorsorge Berlin, 30.März 2024 Ich bin gerne ein Deutscher. Das hat nichts mit Nationalismus zu tun. Ganz im Gegenteil. Denn nur wer sich selbst lieben kann, ist fähig, das Liebenswerte des Anderen anzuerkennen.   So lehrt es uns ja Jesus Christus: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Mt 22,39b) Die Befähigung zur Selbstliebe, das Erkennen des eigenen Wertes, … Warum ich gerne Deutscher bin weiterlesen

Die Butter vom Brot klauen

Deutschland in der Nacht Berlin, 24.Februar 2024 In Deutschland kennen wir das Sprichwort, wenn einer dem anderen die Butter vom Brot klauen will. Damit ist gemeint, dass uns jemand nicht nur ein Haar krümmen möchte, sondern uns letztlich ans Leben will.   Denn die Butter auf dem Brot macht es nicht nur bekömmlich, sondern ist für das Leben unabdinglich. Ohne Butter schmeckt das Brot nicht. … Die Butter vom Brot klauen weiterlesen

Meine Bekehrung vor 33 Jahren

17 Jahre katholisch – eine Bestandsaufnahme Berlin, 27.Januar 2024 Vor mehr als siebzehn Jahren machte ich mich auf den Weg, katholisch zu werden. Meine damalige Kirche, die Evangelische Kirche in Deutschland, segnete Todsünde, nämlich die Verbindung von homosexuellen Paaren.     Damalige Vorurteile haben sich nicht bestätigt Ich weiß noch heute wie es damals war: meine lieben Schwestern und Brüder aus dem Protestantismus warnten mich … Meine Bekehrung vor 33 Jahren weiterlesen

Der Lobpreis Mariens

Mein persönliches Magnificat Berlin, 23.Dezember 2023 Gestern hat uns Pater Joseph von den Vinzentinern in der Berliner Kirche St. Clemens gefragt, ob wir unseren persönlichen Lobpreis, unser Magnificat, aufgeschrieben haben. Alle, die es aufschreiben wollten, sollten die Hand heben, was ich ebenfalls getan habe.   Als ich noch Mitglied der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war, habe nie die Tiefe verstanden, warum die Seligpreisungen Jesu … Der Lobpreis Mariens weiterlesen

Adventliche Bußzeit

Gründe für eine gute Beichte Berlin, 16.Dezember 2023 Das Wort Advent kommt aus dem lateinischen advenire: ankommen.   Viele Worte aus dem Evangelium mahnen uns zur Wachsamkeit, gerade nicht zur Geschäftigkeit selbstgewählter Werke.   Wir sollen auf IHN schauen, auf IHN, den Einzigen, allein.   Jesus preist uns selig, wenn wir IHN erwarten und wachsam sind: „Eure Hüften sollen gegürtet sein und eure Lampen brennen! … Adventliche Bußzeit weiterlesen

Bewegungsparadox

Analogie, Logik und Glaube Berlin, 18.November 2023 Die Definition des Zenonschen Bewegungsparadoxes Wikipedia zitiert Zenon von Elea: „‘Das Bewegte bewegt sich weder in dem Raume, in dem es ist, noch in dem Raume, in dem es nicht ist.‘“[1] Das ist natürlich widersprüchlich. Wenn von einem Gegenstand eine „Änderung des Ortes“[2], also Bewegung, ausgesagt wird, dann heißt es hier: dort ist es zwar, aber es bewegt … Bewegungsparadox weiterlesen