Logik und Alltag V

Voluntas, Memoria und ratio Berlin, 6.April 2025 Seele: Voluntas, Memoria und ratio Der menschliche Wille (voluntas) richtet sich nach einem Ziel aus, z.B. der Lebenserhaltung. So entsteht das Fragen nach den Möglichkeiten (potentia) dieses Ziel zu erreichen. Stützen kann sich der Wille nur auf das, was an Lebenserfahrung (experentia) schon vorhanden ist, nämlich in der Erinnerung (memoria), da sich niemand auf etwas stützen kann, was … Logik und Alltag V weiterlesen

Logik und Alltag IV

Stufenbildung der Aussagen Berlin, 22.März 2025 Experientia Wenn wir bei dem Beispiel der Atemluft bleiben, die wir unbedingt benötigen, dann wir klar: die Aussage, wir benötigen Atemluft ist eine der tagtäglichen Erfahrung (experientia). Gleiches gilt für die Tatsache, dass wir oberhalb der Erdoberfläche atmen und nicht im Wasser. Das ist banal, aber es ist Teil des gesammelten Erfahrungswissens, von dem wir logische Folgerungen ziehen. Experientia … Logik und Alltag IV weiterlesen

Logik und Alltag II

Logik und Alltag II Syllogismus und Logik Obersatz: An der Erdoberfläche (A) ist Atemluft (B). Untersatz: Sonnenlicht scheint auf (C) die Erdoberfläche (A). Konklusion: Da wo Sonnenschein ist, ist Atemluft. Alltagserfahrung (experientia humana) und Wissen Die Konklusion ist nur möglich, wenn vor der logischen Deduktion Wissen bestanden hat, die sich aus der menschlichen Erfahrung speist. Widerspruchssatz und Wissen Es kann niemand der Logik und ihrem … Logik und Alltag II weiterlesen

Bewegungsparadox

Analogie, Logik und Glaube Berlin, 18.November 2023 Die Definition des Zenonschen Bewegungsparadoxes Wikipedia zitiert Zenon von Elea: „‘Das Bewegte bewegt sich weder in dem Raume, in dem es ist, noch in dem Raume, in dem es nicht ist.‘“[1] Das ist natürlich widersprüchlich. Wenn von einem Gegenstand eine „Änderung des Ortes“[2], also Bewegung, ausgesagt wird, dann heißt es hier: dort ist es zwar, aber es bewegt … Bewegungsparadox weiterlesen

Gleichnis von den anvertrauten Talenten

Liebe und Faulheit Berlin, 21.Oktober 2023 Im 25.Kapitel des Matthäusevangeliums in den Versen 14 bis 30 wird von einem wohlhabenden Mann erzählt, der mehrere Diener hatte.[1] Ein Diener ist einer, der für seine Dienste bezahlt wird. Die Diener bekommen jeweils unterschiedliche Talente von Silbergeld anvertraut, die sie vermehren sollen. Alle Diener nutzen die anvertrauten Talente, indem sie mit ihnen wirtschaften, um das Vermögen zu vermehren … Gleichnis von den anvertrauten Talenten weiterlesen