Deutliche Worte von 7 deutschen Bischöfen
Berlin, 4.April 2018
Das ich das noch erleben darf: es formiert sich Widerstand gegen die so genannte Interkommunion, bei der Protestanten die Allerheiligste Kommunion gereicht werden darf – ohne katechetische Unterweisung, vorherige Beichte und Firmung. Quasi der ultraschnelle Highway für die Super-Christen, die den sakramentalen Weg für die Normalos nicht brauchen…
Neben dem Kölner Kardinal Woelki gibt es noch sechs weitere Bischöfe, die sich an Rom mit einem so genannten Brandbrief gewandt haben – wie der ‚Kölner Stadtanzeiger‘ von heute meldet (KSTA zu Woelki-Brief ):
Die Bischofskonferenz überschreitet nach Auffassung der Minderheit ihre Kompetenz, wenn sie – wie in dem Dokument vorgesehen – den Kommunionempfang für evangelische Christen öffnet, die mit einem katholischen Partner verheiratet sind und das kirchliche Leben mit ihm auch in der Abendmahlsgemeinschaft teilen möchten. Angesichts mehrerer offener dogmatischer und kirchenrechtlicher Fragen bitten die Bischöfe in ihrem Schreiben, das dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt, den Vatikan um Hilfe und um Klärung. – Quelle: https://www.ksta.de/29964580 ©2018
Und die Zeitung stellt völlig zu Recht fest:
Der Vorgang ist in der jüngeren Kirchengeschichte beispiellos. Er erinnert an den Konflikt zwischen den deutschen Bischöfen und dem damaligen Papst Johannes Paul II. über die Schwangerenkonfliktberatung. Der ehemalige Kölner Kardinal Joachim Meisner hatte sich im Juli 1999 in einem Alleingang direkt an den Papst gewandt, weil er das Mehrheitsvotum seiner Mitbrüder zum Verbleib im staatlichen Beratungssystem aus Gewissensgründen nicht mittragen wollte. Meisners Intervention hatte wenige Monate später eine päpstliche Weisung zum Ausstieg aus der Konfliktberatung zur Folge. – Quelle: https://www.ksta.de/29964580 ©2018
Oh, wie ist das schön: wir Frommen und Rechtgläubigen sind nicht alleine – vielleicht führt diese Auseinandersetzung auf offener Bühne endlich zum Umdenken. Halleluja – Jesus lebt!
