Warum Kinderlosigkeit die Demokratie zerstört
Berlin, 11.November 2022
Je mehr ich über das Übel von Abtreibung und Verhütungsmitteln nachdenke, umso mehr stelle ich fest, dass der menschliche Wille, der Sexualität von der Fortpflanzung abkoppelt, wie es Abtreibung und vor allen Dingen Verhütungsmittel tun, die Grundlagen einer jeden Gesellschaft, egal, ob kapitalistisch oder sozialistisch, zerstören.
Warum ist das so?
- Leben schenkt Leben
Es braucht eine männliche Samen-Zelle, die sich mit einem weiblichen Ei vereinigt. Anders ist menschliche Fortpflanzung, innerhalb oder außerhalb des Mutterleibes, nicht möglich.
So wird menschliches Leben von einer Generation auf die nächste übertragen: Leben schenkt Leben.
- Generationenvertrag nur durch Kindersegen möglich
Der Generationenvertrag lautet ganz einfach: „Frauen und Kinder zuerst!“
Oder mit den Worten meiner Lieblingsenzyklopädie Wikipedia: „Ziel ist die Einführung von Zurechnungsregeln für die Verteilung des Arbeitseinkommens Erwerbstätiger mit der Absicht, die individuellen Konsummöglichkeiten angemessen auf die drei Lebensphasen Kindheit und Jugend, Erwerbsphase und Alter aufzuteilen.“[1]
Mit anderen Worten: die Starken einer Gesellschaft schützen die Schwachen.
- Die erste Folge der Kinderlosigkeit: Rechtlosigkeit
Im Grundgesetz Artikel 3, Absatz 1 heißt es: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“
Dieser Grundsatz wird eklatant ausgehebelt, wenn nur ein Teil der Gesellschaft Familien mit Kindern gründet.
Wenn also der größere Teil bewusst Kinderlosigkeit in Kauf nimmt, wird der Generationenvertrag, dessen Grundsatz die Gleichheit vor dem Gesetz ist, nicht nur ausgehöhlt, sondern bewusst mit Füßen getreten.
Hier wird gegen das Gebot der Folgerichtigkeit verstoßen, denn wenn nur ein Teil einer Gesellschaft für Kinder sorgt und der andere Teil bewusst nicht, haben wir nicht nur Ungerechtigkeit, sondern Willkür.[2]
Es ist tatsächlich eigenartig, aber die Offenheit für Kinder in der Ablehnung von Verhütungsmitteln und Abtreibung ist demokratisch nicht nur legitimiert, sondern die Offenheit für Kinder die legitime Grundvoraussetzung für die Demokratie.
Gleiche Pflichten bedingen gleiche Rechte!
- Die zweite Folge der Kinderlosigkeit: Schuldenmacherei
Eine Gesellschaft, die nicht mehr auf die zeitliche Kraft ihrer Mitglieder setzt, muss bewusst eine Maschine einsetzen: die Gelddruckmaschine.
Wenn also eine Gesellschaft nicht mehr der menschlichen Willenskraft vertraut, auf die Zukunft mit Kindern zu setzen, muss sie sich kurzfristig wenigstens Mittel besorgen, die Gegenwart zu verschönern: durch die Anbetung des Mammons.
- Die dritte Folge der Kinderlosigkeit: Krieg
Durch den tiefen Unfrieden einer rücksichtslosen Gesellschaft, die aus egoistischen Gründen auf Kinderlosigkeit setzt, kann nur Krieg folgen.
Der Krieg gegen die eigenen Kinder durch Verhütungsmittel und Abtreibung im eigenen Land muss der kriminelle Wunsch folgen, sich Kinder als Arbeitssklaven aus anderen Ländern zu besorgen.
Wir nennen es ‚Einwanderung‘. De facto geht es um die besten Kräfte junger Menschen aus ärmeren Ländern, die angelockt werden, was die ärmeren Länder natürlich destabilisiert.
- Gottesfurcht und Demokratie
Die christliche Sexualmoral, wonach die menschliche Sexualität in die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gehört, ist tatsächlich die Grundlage jeder Demokratie.
Fortpflanzung ist die einzige menschliche Möglichkeit, gesellschaftliche Generationen zu schützen: die Starken schützen die Alten und die Kinder; anders geht es nicht, denn alles andere ist kriminell.
- Fazit
Wenn es so ist, wie ich ausführte, dann brauchen wir dringend eine christliche Erneuerung: Jesus, stehe uns bei!
[1] Generationenvertrag – Wikipedia (abgerufen am 11.11.2022).
[2] Vgl. Gebot der Folgerichtigkeit – Wikipedia (abgerufen am 11.11.22).
